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Hier kommt mal wieder etwas Frischfleisch auf den zur Zeit noch recht beliebten Deathcore oder auch einfach brutalen Metalcore Markt. Wenn man sich das Bandfoto der 5 Bubies von DARGOLF METZGORE aus Stuttgart anschaut, dann glaubt man nicht wirklich, dass diese Milchgesichter dazu in der Lage sind, ein solches Brett, wie man es auf ihrer neuen 5 Track EP “GUTS, BLOOD AND BOOZE” hören kann, abzufeuern.

Los geht es mit einem kleinen Intro auf das dann der Kampf mit dem Fleischwolf folgt, der 4 Runden andauern soll. Schon in der ersten Runde wird anständig ausgeteilt und nicht mit der Kraft gespart. Mosh, Blast und Gitarrendedutel wechseln sich fröhlich ab und werden durch tiefe Growls und kurzes Schweinegequicke verfeinert. Auch über die 3 weiteren Runden bekommt man eine gute Show geboten, die zwar keine extremen Highlights bietet, aber technisch schon einiges durch die gute Gitarrenarbeit vorweisen kann. Ein Frühzeitiges K.O. muss man also nicht befürchten. Ob man sich nun mit Lyrics wie “fuck the girl till the eyes get white / she's not wet, she's not warm, she's not good enough” oder auch “taste the fucking horses cum / it tastes like bubblegum / take it ride it / stick it lick it” wirklich anfreunden kann, oder will, muss jeder für sich selber entscheiden.

Produziert und aufgenommen wurden die 18:30 Minuten in Eigenregie, was man nicht wirklich hören kann. Es donnert einem ein ordentlicher, ausgereifter Sound entgegen, der nicht nach Kinderzimmer-Produktion klingt. Wer auf PARKWAY DRIVE, BRING ME THE HORIZON, JOB FOR A COWBOY und Konsorten abfährt, der kann mit dem Stoff von DARGOLF METZGORE sicherlich etwas anfangen. Bevor man sich den Silberling zulegt, kann man bis auf das Intro alle Tracks auf der Myspace Seite der Obszönen-Fleischverarbeiter testlauschen.

cd-dargolf

Für wohlklingenden Deathcore Krach, der durch die vielen Melodien recht eingängig ist, gibt es >>>>>>

DARGOLF METZGORE

08.12.2007

4 | 6

GUTS, BLOOD AND BOOZE